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Hautschutz

Rote Haut ist out – Informieren Sie sich zum Hautschutz

Alarmstufe Rot

Die Sonne stimuliert unseren Stoffwechsel, stärkt, in geringen Dosen genossen unsere Abwehrkräfte und fördert die Bildung von Vitamin D. Aber zu intensive Sonnenbestrahlung kann schwerwiegende Folgen haben:

Sonnenbrand: Vorwiegend durch UV-B-Strahlen werden Zellen und Fasern der oberen Hautschicht entzündlich verändert. Die Folge sind Rötung, Brennen und Blasenbildung. Bei einem starken Sonnenbrand kann es auch zu Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, Kopfschmerzen und Fieber kommen.

Sonnenstich: Ein Sonnenstich ist eine Reizung der Hirnhäute, die durch lang andauernde und direkte Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf und Nackenbereich hervorgerufen wird. Mögliche Symptome sind starker Kopfschmerz, hochroter, heißer Kopf, aber kühle Haut, Steifheit des Nackens, Unruhe, Übelkeit, Kreislaufkollaps.

Hautalterung: UV-A-Strahlen dringen bis in tiefere Hautschichten vor und schädigen dort das Bindegewebe mit dem Effekt, dass die Haut schneller altert.

Sonnenallergie: Sollten Sie ungewöhnliche oder verstärkte Reaktionen Ihrer Haut auf Sonnenlicht feststellen, suchen Sie Ihren Hautarzt auf.

Medikamente: Manche Medikamente wie z. B. Anti-Baby-Pille, Antidiabetika oder Antirheumatika können lichtallergische Reaktionen der Haut wie Juckreiz, Rötung oder Bläschenbildung auslösen. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie Ihren Arzt.

 

Worauf Sie achten sollten:

Sonnenschutzmittel mindestens eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne gleichmäßig auf die Haut auftragen (stark gefährdete Körperstellen wie Nasenrücken, Stirn, Ohren, Hände und Unterarme sowie Lippen besonders gründlich eincremen). Der Lichtschutzfaktor braucht diese Zeit, um die Wirkung zu erreichen. Bei Kontakt mit Wasser oder starkem Schwitzen sollten Sie trotz der Verwendung wasserfester Produkte öfters nachcremen. Verwenden Sie Sonnenschutzmittel entsprechend Ihrem Hauttyp.

Vor allem Kinder haben noch kein voll entwickeltes Selbstschutzsystem und sollten sich daher vorwiegend im Schatten aufhalten, entsprechende Kleidung tragen und Sunblocker verwenden.

Sonnenbrille mit 100%igem UV-Schutz verwenden. Die Brillenfassung soll auch vor seitlichem Lichteinfall schützen.

Im Hochgebirge werden bis zu 85% der UV-Strahlen vom Schnee reflektiert und schaden so doppelt. Unter der Wasseroberfläche sind UV-Strahlen noch bis zu 50% wirksam.

 

Weitere Informationen zum Hautschutz unter:

Weitere Informationen zum Thema Hautschutz finden Sie auf der Homepage der KGKK.